Auftakt nach Maß für die TuS Harsefeld Tigers: Der Tabellenfünfte der Hauptrunde gewinnt das erste Viertelfinal-Duell bei den Crocodiles Hamburg mit 3:1 (0:0, 3:1, 0:0) und verschafft sich damit eine optimale Ausgangsposition in der Serie. Vor 1.402 Zuschauern in der Farmsener Eishalle sorgten MacEachern (2) und Thesen für die Treffer, während Torhüter Thomas Schubert mit einer überragenden Leistung glänzte.
Abtasten im ersten Drittel
Beide Teams starteten konzentriert in die Partie. Harsefeld wirkte zunächst etwas zielstrebiger, die Gastgeber setzten auf schnelles Umschaltspiel. Ein frühes Powerplay der Tigers brachte noch keinen Ertrag, und so entwickelte sich eine taktisch geprägte Begegnung mit wenigen klaren Chancen. Folgerichtig ging es torlos in die erste Pause.
Drei Tore in einem starken Mittelabschnitt
Im zweiten Drittel nahm die Partie deutlich Fahrt auf. Nach gut 24 Minuten brachte MacEachern die Tigers mit einem platzierten Abschluss in Führung. Die Antwort der Crocodiles ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur 17 Sekunden später glich Markus Lepistö nach einem Bully zum 1:1 aus.
Das Spiel blieb intensiv, mit schnellen Angriffen auf beiden Seiten. In der 30. Minute schlugen die Tigers erneut zu – und das in Unterzahl: Thesen traf zur erneuten Führung. Kurz darauf erhöhte MacEachern mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 3:1 (33.). Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken ging es in den Schlussabschnitt.
Dramatische Schlussphase – Schubert hält alles
Im letzten Drittel stemmten sich die Hamburger gegen die drohende Niederlage. Früh mussten die Tigers eine weitere Unterzahl überstehen, blieben aber defensiv stabil. Über weite Strecken lief das Spiel ohne Unterbrechungen – intensiv, aber fair.
Spannend wurde es noch einmal 86 Sekunden vor Schluss: Nach einer Strafzeit gegen Harsefeld nahmen die Crocodiles ihren Torhüter vom Eis und spielten mit sechs Feldspielern gegen vier. Doch selbst in dieser Druckphase war auf Thomas Schubert Verlass. Mit mehreren starken Paraden sicherte er den verdienten Auswärtssieg.
Zahlen, die den Unterschied machen
45 Schüsse gaben die Crocodiles auf das Tigers-Tor ab – doch nur einer fand den Weg ins Netz. Schubert entschärfte 44 Versuche und kam damit auf eine Fangquote von 97,8 Prozent.
Die Tigers setzen damit ein starkes Ausrufezeichen zum Start in die Viertelfinal-Serie.


