2:3- Niederlage in Harsefeld: der amtierende Vizemeister Crocodiles Hamburg gleicht die Serie aus

Die TuS Harsefeld Tigers haben den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale der Regionalliga Nord verpasst. Im zweiten Viertelfinalspiel unterlag das Team von Trainer Sami Vire am Sonntag (22.02.2026) vor 753 Zuschauern in der Eissporthalle Harsefeld mit 2:3 (0:2, 2:1, 0:0) gegen die Crocodiles Hamburg. Damit steht es in der Serie 1:1 – die Entscheidung fällt am kommenden Freitag in Hamburg.

 

Offener Schlagabtausch im ersten Drittel

Nur zwei Tage nach dem 3:1-Auswärtssieg zum Serienauftakt begannen die Tigers engagiert. Die Partie entwickelte sich schnell zu einem intensiven Duell mit hohem Tempo und Offensivaktionen auf beiden Seiten. Das Momentum wechselte mehrfach.

Den ersten Treffer erzielten jedoch die Gäste: In der 9. Minute brachte Maksym Andriienko die Crocodiles in Führung. Harsefeld erspielte sich in der Folge zahlreiche Möglichkeiten, blieb aber im Abschluss glücklos. Effektiver präsentierten sich die Hamburger, die in der 15. Minute durch Lasse Spreckelsen auf 2:0 erhöhten.

Ein Powerplay in der 16. Minute bot den Tigers die Chance zum Anschluss, doch auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt. So ging es mit einer Zwei-Tore-Führung für die Gäste in die erste Pause.

 

Tigers kämpfen sich zurück

Im zweiten Drittel kamen die Hausherren deutlich entschlossener aus der Kabine. Sie erhöhten den Druck – spielerisch wie körperlich – und fanden besser in ihren Rhythmus. Allerdings mussten sie zunächst zwei Unterzahlsituationen überstehen und konnten sich dabei mehrfach bei ihrem starken Schlussmann Thomas Schubert bedanken.

Nach überstandener Defensive belohnten sich die Tigers schließlich: Tim Thesen traf nach einem Powerplay mit seinem zweiten Playoff-Tor zum 1:2-Anschluss. Der Treffer war angesichts der Spielanteile verdient.

Doch in der 38. Minute nutzten die Crocodiles einen Fehler im Harsefelder Spielaufbau eiskalt aus: Verteidiger Vladislavs Balakuns stellte auf 3:1. Die Antwort folgte prompt – nur 33 Sekunden später verkürzte Juho Arminen auf 2:3. Mit einer Strafzeit gegen Harsefeld ging es in die zweite Pause.

 

Tigers verzweifeln an Crocodiles Torhüter Riku Lindroos 

Im Schlussdrittel merkte man den Hamburgern an, dass sie ein drittes Spiel erzwingen wollten. Sie agierten konzentriert und verteidigten ihren knappen Vorsprung diszipliniert.

Die Tigers warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn – begünstigt durch eine Bankstrafe gegen Hamburgs Miguel Book vier Minuten vor dem Ende. Harsefeld schnürte die Gäste im Angriffsdrittel ein und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten.

Doch Crocodiles-Torhüter Riku Lindroos wuchs nun über sich hinaus. Mit starken Paraden vereitelte er sämtliche Ausgleichschancen und brachte sein Team über die Zeit.

 

Die Crocodiles Hamburg feierten einen sportlich wichtigen Sieg und erzwangen in der Viertelfinal-Serie ein drittes Spiel, das am kommenden Freitag in Hamburg ausgetragen wird (20:00 Uhr, Eisland Farmsen)