Meisterrunde: Tigers verlieren ihre Partie gegen die Stars

Im Spiel gegen den Tabellennachbarn mussten die TuS Harsefeld Tigers eine 9:3 (4:3; 3:0; 2:0) Auswärtsniederlage hinnehmen.

Die Meisterrunde nimmt einen denkbar schlechten Verlauf für die Tigers. Von dem 26 Mann starken Kader konnte Coach Philipp Bergmann am Freitag nur auf 12 Spieler zurückgreifen. Der restliche Kader war krank, terminlich verhindert oder verletzt. Lediglich ein Goalie und drei Verteidiger fanden sich um 20:00 Uhr im Paradice zum Spiel gegen den Tabellennachbarn ein. Und so musste mal Andre Thomas, mal Andrew Lytle das Gespann um Max Petersen, Kim Jesgarsch und Connor Schulz unterstützen.

Dabei begann die Partie für die Tigers durchaus verheißungsvoll. Nach 4. Minuten gingen sie mit 1:0 in Führung. Der Angriff wurde eingeleitet durch Marc Meinhardt, der sich – die schwarze Scheibe im Gepäck – vor das gegnerische Tor kämpft. Den Schuss von Max Petersen konnte Goalie Maksim Jar gerade noch blocken. Den Abpraller musste Guillaume Vachon nur noch ins leere Tor schieben. Dieser Treffer war für die Hausherren aber der Wachmacher. Sie nahmen das Heft in die Hand und bald war aus dem Rückstand der Gastgeber nach Treffern von Ljubobratets, I. Schön, Henze und Gluchich (Unterzahltor) eine 4:1 Führung für die Weserstars geworden. Doch kurz vor Drittelende verkürzten die Tigers in doppelter und einfacher Überzahl durch Kapitän Vadim Kulabukhov – auf Vorlagen von Denny Böttger- auf 4:3. Dafür brauchten sie lediglich 32 Sekunden. Die Partie war wieder offen.

 

Zum zweiten Drittel wechselten die Bremer Weserstars den Torwart. Für Maksim Jar ging nun Thorben Dieck zwischen die Pfosten. Die ersten zehn Minuten waren hart umkämpft. Leider brachte eine Powerplaymöglichkeit in der 25. Minute nicht den ersehnten Ausgleichstreffer. Dafür erhöhten die Stars in der 31. Minute auf 5:3. Die Gäste aus Niedersachsen zogen nun im 2-Minuten-Takt Strafen. Die Folge waren zwei Powerplay Tore in der 38. und 40. Minute für Bremen.

Die Erschöpfung war den Tigers im letzten Drittel deutlich anzumerken. Zu klein war der Kader, zu hoch das Tempo einiger Bremer Stürmer. Trotzdem spielten sie weiterhin mit.
Die Gäste kamen einige Male mit gefährlichen Konterangriffen vors gegnerische Tor. Leider fehlte vor dem Tor der finale Pass auf den Mitspieler und so egalisierte der Stars-Goalie Schuss um Schuss.
Vier Strafen und zwei Tore später stand es schließlich 9:3 für die Gastgeber aus Bremen.